Δευτέρα 24 Νοεμβρίου 2008
LIBEROPOULOS
„Libero“ ist der neue Tor-Held Zweiter Doppelpack des bescheidenen Griechen
Von Leif Sundermann und Roland Palmert
Es war bezeichnend für seine Bescheidenheit. Nach dem 4:0 und seinem tollen Doppelpack wollte Nikos Liberopoulos (33) keine Interviews geben und sich feiern lassen. Der Griechen-Star sagte nur soviel: „Das war ein Sieg der Mannschaft.“
Nikos Liberopoulos dankt dem Himmel. Zum Ende seiner Karriere macht der Grieche noch mal Furore im Ausland. Frankfurt ist sein Glück
Frankfurt – Hannover
So haben sie gespielt
Super-„Libero“. Der Knipser ist mit seinen Treffern vier und fünf endgültig in der Bundesliga angekommen. Eine echte Verstärkung für die Eintracht, und dazu noch ein Schnäppchen.
Trainer Friedhelm Funkel begeistert: „Nikos ist ein absoluter Profi, den wir ja auch noch ablösefrei bekommen haben. Er ist Vorbild auf und neben dem Platz. Er würde nie abheben und hat auch nie gemurrt, als er am Anfang der Saison zunächst auf der Bank saß.“
Was am Nationalspieler besonders auffällt ist seine Ballsicherheit. Die Kugel klebt ihm am Fuß, dazu besitzt er viel Spielverständnis, setzt seine Kollegen gut ins Szene und steht selbst oft goldrichtig vorm Tor.
Wie gegen Hannover beim 1:0 per Kopf und beim 3:0, als „Libero“ nur noch mit rechts abstauben musste. Und sich auch gleich demonstrativ beim Passgeber Martin Fenin bedankte: „Seht her, dass war sein Tor.“
Liberopoulos und Fenin (schoss das 4:0) – im Sturm hat Eintracht derzeit keine Sorgen. Trotzdem wird im Winter zur Sicherheit nachgelegt.
Liberopoulos genoss gestern den freien Nachmittag mit seiner hübschen Frau Cristina und den Kindern Raffaela und Konstantinos.
Auch die Schwiegereltern waren extra für das Spiel und die „Libero“-Gala angereist.
Frankfurt hat es ihnen allen angetan. Und vielleicht wird ja wirklich wahr, was Libero im BILD-Interview sagte: „Ich würde gerne meine Karriere hier beenden.“
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