Τετάρτη 22 Απριλίου 2009

Zeitung berichtet von Datendiebstahl
Hacker knacken offenbar Pentagon-Waffenprojekt
[Bildunterschrift: Das Pentagon war offenbar das Ziel von Hackernagriffen. ]Unbekannte Computer-Hacker haben einem US-Zeitungsbericht zufolge das teuerste Waffenprojekt in der Geschichte des Pentagon geknackt. Die Täter hätten große Datenmengen aus den Rechnern des US-Verteidigungsministeriums kopiert, darunter auch Detailpläne des neuen Kampfflugzeugs F-35 Lightning II, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Regierungskreise. Das Mehrzweckkampfflugzeug soll in Zukunft mehrere Kampfjets ersetzen. Unter anderem soll es über Tarnfähigkeit verfügen.
Schadensumfang bisher unklar
Im Fall des Kampfjets steht der Zeitung zufolge noch nicht fest, wie groß der sicherheitstechnische und finanzielle Schaden ist. Eingedrungen seien die Cyberspione über Schwachstellen in den Netzwerken von zwei oder drei an dem Projekt beteiligten Unternehmen. Zwar hätten die Internetspione mehrere Terabyte an Daten über Design und Elektronik des Kampfflugzeugs abgegriffen. Das geheimste Material sei allerdings sicher geblieben. Es ist demnach auf Computern gespeichert, die nicht mit dem Internet verbunden sind.
Dennoch könnten die gestohlenen Informationen Feinden dazu dienen, ihre Verteidigung gegen den Kampfjet zu optimieren, zitiert die Zeitung weitere Beamte. Das Programm zur Entwicklung des neuen Flugzeugs hat ein Volumen von 300 Milliarden Dollar (etwa 232 Milliarden Euro).
Pentagon: Keine sensiblen Daten kopiert
Pentagon-Sprecher Bryan Whitman kommentierte den Bericht mit dem Hinweis, dass nach seinem Wissen keine sensiblen Daten geknackt worden seien. Zu Details wollte er sich nicht äußern. Er verwies aber darauf, dass versuchte Zugriffe auf geheime US-Daten in den vergangenen Monaten stark zugenommen hätten. Solche Hacker-Angriffe hätten sich "in letzter Zeit verdoppelt", sagte Whitman. Wie es weiter heißt, ist in den vergangenen Monaten auch das Luftraum-Überwachungssystem der Luftwaffe mehrfach attackiert worden.
Er sehe aber keinen Anlass für besondere Besorgnis, fügte der Sprecher hinzu. "Wir haben robuste Schutzmaßnahmen für unsere Netzwerke", sagte er. "Wir sollten die Möglichkeiten, dass Leute in unsere Netzwerke eindringen, nicht überschätzen." In einem Bericht war das Pentagon vor kurzem zu dem Schluss gekommen, dass insbesondere China seine Kapazitäten zur Cyber-Spionage stark ausbaue.
Vielzahl der Beteiligten erschwert Schutz
US-Luftwaffengeneral Robert Elder verwies vor Journalisten in Washington darauf, dass der Schutz von Daten bei großen Rüstungsprojekten sehr schwierig sei. An der Entwicklung des F-35 etwa seien rund 100 Firmen beteiligt, sagte er. "Jedes Mal, wenn wir Daten austauschen, laufen wir Gefahr, dass wir diese mit jemandem teilen, mit dem wir sie nicht teilen wollen."

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