Πέμπτη 25 Δεκεμβρίου 2008

usland
Proteste in Griechenland
Brandanschläge in mehreren Stadtteilen von Athen
[Bildunterschrift: Brennende Straßen auch in der heiligen Nacht in Athen ]Unbekannte haben auch in der Nacht zum ersten Weihnachtsfeiertag mehrere Brandanschläge an verschiedenen Orten der griechischen Hauptstadt Athen verübt. Sie schleuderten Molotowcocktails auf zwei Autogeschäfte im Stadtteil Galatsi und zerstörten dabei mehrere Fahrzeuge. Zudem beschädigten sie die Fassade einer Bank und zündeten Gasflaschen vor einem Regierungsgebäude im Stadtzentrum an. Verletzt wurde niemand. Es seien erhebliche Schäden entstanden, berichtete das Staatsradio.
300 Festnahmen seit Beginn der Proteste
Bereits Heiligabend hatten etwa 700 Menschen im völlig überfüllten Einkaufsviertel zunächst friedlich demonstriert. Die meist Jugendlichen forderten die Freilassung derer, die seit Beginn der Proteste vor zweieinhalb Wochen festgenommen worden waren - insgesamt etwa 300. Anschließend beschmierten einige von ihnen Wände und Säulen der Athener Kathedrale mit Parolen gegen die Kirche. Bilder: Steine, Tränengas und friedlicher Protest Zwei Wochen nach dem Tod eines Jugendlichen ist Griechenland weiter in Aufruhr [mehr]
Demo gegen Polizeigewalt und Vetternwirtschaft
[Bildunterschrift: Einsatz auch an Weihnachten ]In Griechenland kommt es seit dem Tod eines 15-Jährigen durch eine Kugel aus der Waffe eines Polizisten am 6. Dezember immer wieder zu gewaltsamen Protesten. Die nächste Schüler- und Studentendemonstration gegen Polizeigewalt und Vetternwirtschaft in der griechischen Gesellschaft ist für den 9. Januar geplant.

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